Ausstellung in Berlin: Verloren & Geborgen - ein virtueller Spaziergang durch verlorene Ingenieurbaukunst
Was bleibt von Bauwerken, wenn sie verschwunden sind? Welche Bedeutung haben Konstruktionen, die einst Städte und Landschaften prägten – und heute nicht mehr existieren?
Mit Unterstützung der Bundesstiftung Bauakademie lädt der Ingenieur Baukunst e. V. zu einer außergewöhnlichen Ausstellung im Roten Saal am Schinkelplatz in Berlin ein: „Verloren & Geborgen“ verbindet Virtual Reality, originale Exponate und klassische Ausstellungselemente zu einem neuen Zugang zur Ingenieurbaukunst.
Im Zentrum stehen interaktive VR-Erlebnisse, die es ermöglichen, bedeutende, heute verlorene Bauwerke räumlich zu betreten und neu zu erleben. Ergänzt wird die virtuelle Erfahrung durch Ausstellungswände mit Infotafeln, historischen Fotografien, Originalplänen und weiteren originalen Objekten aus Archiven. So entsteht ein Dialog zwischen digitaler Rekonstruktion und materieller Überlieferung.
Die Ausstellung macht ingenieurtechnische Meisterleistungen des 19. und 20. Jahrhunderts in ihren konstruktiven Ideen, Dimensionen und gesellschaftlichen Zusammenhängen erfahrbar. Begleitet wird Verloren & Geborgen von einem kuratierten Abendprogramm an ausgewählten Terminen. Gäste aus Ingenieurwesen, Architektur, Wissenschaft und Praxis ordnen die historischen Bauwerke in aktuelle Fragestellungen ein und diskutieren die Rolle der Ingenieurbaukunst heute und morgen.
Verloren & Geborgen ist der Auftakt: Mit der Ausstellung eröffnet das Digitale Ingenieurbaukunst Museum. Es bietet neue Zugänge zu Baukultur und bereitet den Weg für ein dauerhaftes Ingenieurbaukunst-Museum.
Text: Ingenieurbaukunst-Museum
Mittwoch, 11. Februar 2026
Vernissage, 18 Uhr
12. Februar-08. März 2026
Ausstellung
Ort: Roter Saal, Schinkelsche Bauakademie, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin
