Architecture Against Architecture - Gespräch in Berlin

In seinem dritten Buch skizziert der Architekt und Autor Reinier de Graaf die Zukunft des Berufes und fordert die Leser auf, die grundlegenden Annahmen der Disziplin zu hinterfragen. „Architecture Against Architecture“ verlangt von uns, sowohl das Wie als auch das Warum des Bauens neu zu überdenken.

Die Architektur, wie wir sie kennen, befindet sich in einer Krise. Die Autorität der Architekten bröckelt, ihre Methoden sind nicht mehr haltbar. In einer äußerst kritischen Selbstreflexion untersucht de Graaf die bevorstehenden schwierigen Entscheidungen und die daraus resultierenden Handlungsschritte.

Während der Buchvorstellung wird Reinier de Graaf im Gespräch mit dem Architekten und Wissenschaftler Sam Chermayeff folgende Fragen erörtern: Wie beenden wir die feudale Verehrung von Stararchitekten? Wann werden Architekten endlich erkennen, dass es in ihrem eigenen Interesse liegt, sich gewerkschaftlich zu organisieren? Warum gibt es nicht mehr Architekturbüros in Gemeinschaftsbesitz? Warum weigern sich so viele Architekten über 67, in den Ruhestand zu gehen? Wie verhindern wir, dass Gebäude urheberrechtlich geschützt werden? Was wird von der Architektur nach der KI übrig bleiben? Was kann verhindern, dass ikonische Bauwerke in Geldwäsche verwickelt werden? Und die entscheidende Frage: Welche Projekte sollten Architekten aus moralischen Gründen ablehnen?

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Der Eintritt ist frei.

Text: Aedes (Übersetzt)

Dienstag, 31. März 2026
Gespräch, 18.30 Uhr
Aedes, Christinenstraße 18–19, 10119 Berlin

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